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- Transport Fever 3 hat auf der Gamescom absolut abgeliefert. Die Entwickler haben die Wünsche der Community sichtlich verstanden und genau an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der größte Blickfang ist ganz klar die unglaubliche Detailverliebtheit. Wer an die Züge heranzoomt, beobachtet wuselnde Passagiere und winzige Animationen an den Maschinen, die das Verkehrsgeschehen so lebendig wie nie zuvor wirken lassen. Die Landschaften versprühen pure Lust am Bauen und Zuschauen.
Ein echter Quantensprung ist den Machern beim Benutzeroberfläche gelungen. Die Menüs wirken extrem aufgeräumt, elegant und vor allem intuitiv. Wo man im Vorgänger noch in verschachtelten Untermenüs nach wichtigen Statistiken oder Werkzeugen suchen musste, geht das neue Interface spielend leicht von der Hand.
Schon die erste Anspielsession zeigt riesiges Potenzial für unzählige Stunden voller Tüftelspaß. Für Fans von Aufbauspielen und Transportgiganten wartet hier ein echtes Highlight. - Die Mischung aus entspanntem Trassenbau und knackiger Transport-Logistik wirkt schon überraschend rund. Auch die optische Präsentation im charmanten Voxel-Look geht richtig gut rein und bringt genau die richtige Portion Gemütlichkeit an den Bildschirm. Als neustes Werk von Galaxy Grove sind die Erwartungen bei Genre Fans natürlich hoch. Im Moment wirkt der Einstieg zwar noch recht leicht zugänglich, aber im späteren Spielverlauf zieht der Anspruch ordentlich an. Richtig spannend sind vor allem die historischen Epochen-Wechsel: Wie wir unser Streckennetz von alten Dampfloks nach und nach auf moderne E-Züge umstellen und komplexe Signalketten optimieren müssen, ist spielerisch extrem motivierend.
Die große Preisfrage bis zum fertigen Spiel bleibt am Ende, ob das Team diesen Spagat aus zugänglicher Bau-Entspannung und kniffliger Tycoon-Tiefe über die volle Spielzeit tragen kann, ohne dass der Verwaltungsaufwand in Mikromanagement-Frust umschlägt. - Das Gezeigte macht auf jeden Fall ordentlich Lust auf mehr. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit und knallharter Action wirkt schon überraschend rund. Auch der dynamische Wechsel zwischen First- und Third-Person-Perspektive geht super flüssig von der Hand und bringt genau die richtige Dynamik in die Kämpfe. Als echtes Triple-A-Projekt aus Deutschland hängen die Erwartungen natürlich riesig hoch. Im Moment wirkt der Ablauf zwar noch ziemlich linear, aber bei einem klaren Story-Fokus mit rund 15 Stunden Spielzeit geht das voll klar. Richtig spannend sind vor allem die Cyberware-Implantate: Damit analysieren wir Tatorte und springen für Ermittlungen direkt in die Erinnerungs-Perspektive anderer Figuren, um Schlüsselmomente in der Vergangenheit selbst nachzuspielen.
Die große Preisfrage bis zum fertigen Spiel bleibt am Ende, ob das Team diesen Spagat aus Story, Perspektiven-Wechseln und Action auch über die volle Distanz tragen kann, ohne dass es sich irgendwann zu starr anfühlt. Ich bin extrem gespannt! - Das gezeigte Material macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Der Wechsel auf die Unreal Engine 5 tut dem Spiel verdammt gut. Statt nur durch enge Raumschiffgänge zu schleichen, bekommen wir endlich deutlich größere Areale auf dem ungemütlichen Planeten LV-921 zu sehen. Und optisch ist das schon jetzt eine Wucht: Die Detailtiefe der zerfurchten Umgebungen und vor allem die fantastische Lichtstimmung, wenn die Taschenlampe durch den dichten Regensturm schneidet oder Notlichter die Schatten an der Wand tanzen lassen, erzeugen sofort wieder diese unnachahmliche Gänsehaut.
Das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Xenomorph fühlt sich durch die offenen Flächen und die noch gemeinere KI noch unberechenbarer an. Die große Preisfrage für den fertigen Release wird am Ende allerdings sein, ob Creative Assembly dieses extrem hohe Tempo, die Daueranspannung und das schiere Adrenalin wirklich über die volle Spielzeit aufrecht erhalten kann, ohne dass es sich abnutzt. Ich bin extrem gespannt! - Gute RTS-Spiele sind also keineswegs ausgestorben. ZeroSpace zeigt eindrucksvoll, wie moderne Echtzeitstrategie nicht nur optisch auszusehen hat, sondern auch, wie sie das Gefühl vermittelt, mitten in einer gigantischen Schlacht zu stehen. Soundtechnisch kracht es dabei gewaltig, was die Wucht der Auseinandersetzungen zusätzlich unterstreicht. Mit abwechslungsreichen Missionen, vielschichtigen Fraktionen, einer packenden Hintergrundgeschichte sowie vielseitigen Koop- und Versus-Modi kratzt der Titel bereits stark am Thron von Genre-Königen wie StarCraft oder Command & Conquer. Besonders die Kombination aus Hauptfraktion, Söldner-Einheiten und wählbaren Helden bringt frischen Wind ins Genre und sorgt für enorme taktische Tiefe.
Allerdings spürt man an einigen Stellen noch deutlich den Early-Access-Status: Die Cutscenes und Übergänge in der Kampagne wirken teilweise sehr abrupt, und bei der KI-Wegfindung kommt es immer wieder zu Aussetzern. Auch wenn der Preis für einen Vorab-Titel recht knackig ausfällt, stimmt der gebotene Umfang schon jetzt.
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