37 episodes
- Das Silicon Valley steht wie kein anderer Ort für die Zukunft: Hier
sitzen Techunternehmen wie Google, Apple oder OpenAI, dazu unzählige
Start-ups. Von hier kommt ein Großteil der Technik, die wir täglich
nutzen, vom iPhone über Instagram bis zu ChatGPT. Der gesellschaftliche
und wirtschaftliche Hype um künstliche Intelligenz verändert diese
Region gerade massiv: Wie denkt man dort über die Gegenwart – und vor
allem über die Zukunft?
Neustarthost Henrik Oerding spricht mit Nicolas Killian,
ZEIT-Korrespondent in San Francisco, über das Weltbild des Silicon
Valley. Die beiden reden darüber, was Deutschland über die Techbranche
regelmäßig falsch versteht, wie der KI-Boom San Francisco verändert und
was Artificial General Intelligence (AGI) und Singularität sind, über
die dort so viele reden. Sie sprechen über rivalisierende Fraktionen in
der KI-Welt, von Doomern über effektive Altruisten bis zu
Akzelerationisten. Außerdem ordnen sie ein, wo diese politisch stehen,
und diskutieren, wie man im Valley auf Europas Wunsch nach digitaler
Souveränität und auf China blickt.
Im Rabbit-Hole der Woche erzählt Henrik Oerding von Gadgets, die den
Sommer besser machen. Darunter: das vielleicht vernünftigste
Smarthome-Gadget, ein Sensor, der teure Wasserschäden verhindern soll.
In der vorherigen Folge: Braucht Europa ein eigenes ChatGPT?
Zum Weiterhören: Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause?
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Spitzen-KI aus den USA gibt es erst mal nur für Staatsbürger: Das ist
offenbar der Kurs, auf den die Trump-Regierung setzt. Schon vor einigen
Wochen entschied sie, dass Mythos, das Spitzenmodell der KI-Entwickler
Anthropic, Ausländern nicht mehr zur Verfügung stehen darf. Und auf
Geheiß der Regierung darf nun auch GPT 5.6, die neueste Entwicklung des
Konkurrenten OpenAI, nur von ausgewählten US-Firmen genutzt werden.
Mythos und die abgespeckte Variante für die breite Öffentlichkeit, Fable
5, sind seit dieser Woche wieder freigegeben. Für Europa ist das Ganze
dennoch eine bedrohliche Situation. Denn hierzulande hängt im KI-Sektor
fast alles an Modellen aus den USA.
Wie können sich die EU und Deutschland aus dieser Lage befreien? Wie
kann auch die hiesige Wirtschaft sicher vom KI-Boom profitieren? Fehlt
es hierzulande an einem eigenen KI-Spitzenmodell – oder sollten sich
europäische Firmen lieber auf Nischen-Anwendungen spezialisieren? All
diese Fragen zur richtigen KI-Strategie bespricht Neustart-Host Meike
Laaff mit dem Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern.
Sie reden darüber, welche KI-Fähigkeiten Europa eigentlich schon hat,
was noch fehlt – und was genau an diesen Leerstellen gefährlich ist.
Jakob von Lindern erklärt, warum er das ständige Reden von einer
Jahrhundertanstrengung im KI-Bereich für etwas überzogen hält und
berichtet von eustella, einer neuen KI-App aus Österreich, die eine
unabhängigere Chatbot-Alternative aus Europa werden will.
Im Rabbithole der Woche erzählt Jakob von Lindern vom wundersamen
Aufstieg von Freddy, einem deutschen Fußballfan, der auf der Plattform X
begeistert seine WM-Reise durch die USA dokumentiert. Was wiederum
US-Amerikaner so elektrisiert, dass seine euphorischen Posts über
Countrymusik, Fast-Food-Ketten und die schiere Größe von Tankstellen
millionenfach angesehen werden.
Links zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
- Jakob von Lindern (DIE ZEIT): »Donald Trump zeigt, dass er am
längsten KI-Hebel sitzt«
- Rose Tremlett (DIE ZEIT): »WWW-Weltmeisterschaft«
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle
schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der
Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue
Version von Siri soll Weltwissen beherrschen, den Bildschirm seiner
Nutzerinnen und Nutzer verstehen, auf persönliche Daten wie Kalender und
Mails zugreifen und selbst Aktionen auf dem Gerät ausführen. Hat Apple
damit einen Knaller präsentiert – oder hinkt der Konzern der Konkurrenz
nur hinterher?
»Neustart«-Host Meike Laaff spricht mit ZEIT-Digitalredakteur Henrik
Oerding in Cupertino, Kalifornien, wo er die WWDC besucht hat. Die
beiden gehen der Frage nach, warum die KI-Aufholjagd bei Apple so lang
gedauert hat, was die neue Siri wirklich kann – und warum sie
ausgerechnet auf Googles KI-Modell Gemini aufbaut. Sie diskutieren,
weshalb Software-Chef Craig Federighi gegen OpenAI austeilte – und warum
Nutzerinnen und Nutzer in Europa die neue Siri vorerst nicht aufs iPhone
bekommen.
Im Rabbithole der Woche spricht Henrik Oerding über smarte
Kaffeemaschinen, die er für die ZEIT getestet hat. Das sind
halbautomatische Geräte, die einem das mühselige Einstellen abnehmen
sollen – Henrik aber erzählt: Manchmal ist manuelles Kaffeemachen doch
einfach schöner.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Das sind die Neuheiten von Apple
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Jetzt muss Siri Gas geben
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Wie smart kann eine Siebträgermaschine
sein?
- Ausschnitte von einem Pressebriefing der EU-Kommission (YouTube)
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Seit Jahren schon formiert sich im Internet ein Club der Hoffnungslosen:
Männer, meist jung und heterosexuell, die keine Partnerin für Sex und
Liebesbeziehung finden, obwohl sie sich das wünschen. Sie halten sich
für zu hässlich, zu schüchtern, zu wenig liebenswert, als dass sich
jemals etwas daran ändern könnte. Incels nennen sie sich: involuntarily
celibates – unfreiwillig sexuell enthaltsam. Oft schlägt diese
Selbstdiagnose in Selbsthass um, in Wut auf die schönheitsfixierte
Oberflächlichkeit des Online-Dating-Marktes – bei vielen auch in den
Hass auf Frauen. Spätestens seit dem Erfolg der Netflix-Serie
»Adolescence« hat diese digitale Subkultur größere Bekanntheit erlangt.
Nur: Was genau sind eigentlich Incels? Was treibt sie um – und vor
allem: In welchem Verhältnis stehen sie zum Hass auf Frauen im Analogen
und Digitalen? Wie nihilistisch ist das Weltbild, auf das man in ihren
Kreisen trifft, wie viel Angst vor ihnen ist angebracht – und welche
Aussagen lassen sich überhaupt über ihre sehr diverse digitale Community
treffen? Oft wird nur über die Szene gesprochen. Philipp Daum, Redakteur
im Ressort X, hat den Kontakt zu Incels aufgenommen, mit ihnen über ihre
Welt, ihr Frauenbild und ihre Hoffnungslosigkeit gesprochen. Mit
Podcast-Host Meike Laaff bespricht er, was die Incel-Kultur ausmacht,
welche Rolle das Netz für sie spielt und wo ihre Probleme die Probleme
des digitalen Mainstreams berühren.
Im Rabbithole der Woche berichtet Philipp Daum, wie er bei der
Vorbereitung auf die Fußball-WM zurück zu den Wurzeln kehrt – und sich
ein Panini-Sammelheft für Kicker-Sticker besorgt hat.
Zum Weiterlesen:
- Philipp Daum (DIE ZEIT): »Die Könige der Loser«
- Studie vom britischen Evolutionspsychologen Andrew Thomas und
Kollegen über Incels aus dem Jahr 2025: »The Dual Pathways
Hyptothesis of Incel Harm: A Model of Harmful Attitudes and Beliefs
Among Involuntary Celibates«
[Incels: Die traurigste Ecke des Internets]
Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber
auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbrüche von hohlen
Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Das Internet war mal besser – zumindest fühlt es sich für viele so an.
Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung durch
offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen,
algorithmische Feeds und mittels künstlicher Intelligenz (KI)
generierter Billig-Content. »Never gonna give you up« lautete das Motto
der diesjährigen Digitalkonferenz re:publica, die diese Woche in Berlin
stattfand. Nur: welche Ideen hört man denn dort, die das Ruder
herumreißen?
Die Neustart-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding blicken in dieser
Folge auf die re:publica 2026. Laaff berichtet von der Keynote der
US-Journalistin Karen Hao, die trotz KI-Kritik Hoffnung in Widerstand
gegen Tech-Konzerne sieht. Die beiden sprechen über Cory Doctorows
Vision eines enshittification-resistenten Internets und über die
Forderung der italienischen Digitalvordenkerin Francesca Bria nach
eigener europäischer Technologie vom Chip bis zur Plattform. Sie
besprechen, warum sich Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun
schon im Vorfeld der Konferenz über die Frage nach mehr oder weniger
Regulierung in die Haare kriegen – und was die amerikanische
Tech-Journalistin Taylor Lorenz gegen Social-Media-Verbote für
Minderjährige einwendet.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding Amazons neue Alexa+ vor: Sie ist
schlauer als die alte Version, aber hat aber doch einige Haken.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Interview mit Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun (DIE
ZEIT): »Wir sind in einer Dystopie gelandet«
- Cory Doctorow (DIE ZEIT): Die Verschlimmscheißerung von allem
- Cory Doctorow: Vortrag auf der re:publica 26
- Karen Hao: Vortrag auf der re:publica 26
- Taylor Lorenz: Vortrag auf der re:publica 26
- Neustart (DIE ZEIT): Das richtet Social Media im Gehirn an
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Alexa ist jetzt schlau. Na ja, zumindest
schlauer
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern
an neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Neustart« ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
aber nicht nur für Nerds. Jeden zweiten Donnerstag erscheint eine neue
Folge.
Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle
Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.
Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen
Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
More Society & Culture podcasts
Trending Society & Culture podcasts
About Neustart
Wir alle sind jeden Tag viele Stunden im Internet, manchmal, ohne es zu merken. Künstliche Intelligenz wird immer schlauer, soziale Netzwerke immer ätzender und Smartwatches wissen mehr über unsere Gesundheit als der Hausarzt. Aber mal ganz ehrlich: Wie gut verstehen wir die digitale Welt wirklich?
Darum geht es in „Neustart“ dem Digitalpodcast der ZEIT. Jeden Donnerstag besprechen die Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding, was gerade in der Digitalwelt passiert, und was das für die Offline-Welt bedeutet. Mit anderen Expertinnen aus der Redaktion reden sie über alles – von großen Konzernen zu kleinen Apps. Auch, aber nicht nur für Nerds.
Podcast websiteListen to Neustart, How To Fail With Elizabeth Day and many other podcasts from around the world with the radio.net app

Get the free radio.net app
- Stations and podcasts to bookmark
- Stream via Wi-Fi or Bluetooth
- Supports Carplay & Android Auto
- Many other app features
Get the free radio.net app
- Stations and podcasts to bookmark
- Stream via Wi-Fi or Bluetooth
- Supports Carplay & Android Auto
- Many other app features


Neustart
Scan code,
download the app,
start listening.
download the app,
start listening.
Neustart: Podcasts in Family






























