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Und jetzt zur Folge:
Es gibt eine Sache, die sich gerade in Deutschland ändert. Mir fällt es immer häufiger auf. Und zwar geht es darum, wie die Menschen bezahlen.
In den USA zahlen die Leute schon sehr lange mit Kreditkarte. Das war hier nicht so. Hier bezahlte man wenn überhaupt mit einer EC-Karte, das ist keine Kreditkarte, sondern eine Bankkarte. Dazu später mehr. Am Liebsten zahlten die Deutschen aber schon immer mit Bargeld. Das scheint sich jetzt sehr schnell zu ändern. Seit man mit dem Handy bezahlen kann, machen das auch viele Leute. Sie finden das einfacher und schneller. Deshalb wird oft die Frage gestellt: Brauchen wir heute überhaupt noch Bargeld?
Bargeld gibt es schon sehr lange. Früher bezahlten die Menschen mit Muscheln, Salz oder Edelmetallen. Später wurden Münzen aus Gold, Silber oder Kupfer hergestellt. Papiergeld entstand zuerst in China. In Europa verbreiteten sich Geldscheine erst viele Jahrhunderte später. Heute benutzen fast alle Länder der Welt sowohl Münzen als auch Geldscheine.
In Deutschland bezahlten die Menschen früher mit der D-Mark. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführt und war viele Jahrzehnte lang die Währung der Bundesrepublik Deutschland. Am 1. Januar 2002 änderte sich das. Seit diesem Tag bezahlen die Menschen hier mit dem Euro. Deutschland war eines der ersten zwölf Länder, die den Euro als Bargeld einführten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie der Euro eingeführt wurde. Wir konnten uns damals sogenannte „Starter Kits“ holen, da waren die neuen Münzen drin. Für manche war das spannend, für andere war es ungewohnt. Ich glaube, so ein Starter Kit habe ich heute immer noch irgendwo.
Am Anfang habe ich es ein wenig vermisst, im Urlaub eine andere Währung zu benutzen Es war ganz normal in meiner Kindheit. Urlaub in Italien? Wir zahlen mit Lira und müssen umrechnen. Genauso in Österreich oder Belgien. Heute zahlen wir (fast) überall mit Euro, die Rechnerei ist vorbei. Aber man kann auch keine Münzen mehr als Souvenirs mitbringen.
Die Euro-Münzen haben auf einer Seite ein gemeinsames europäisches Motiv. Die andere Seite zeigt ein nationales Motiv. In Deutschland sieht man zum Beispiel den Bundesadler oder das Brandenburger Tor. Ist Dir das schon aufgefallen? Die Geldscheine sehen in allen Ländern gleich aus. Sie zeigen Brücken und Bauwerke, die nicht real existieren.
Noch vor wenigen Jahren bezahlten die meisten Menschen in Deutschland wie gesagt fast alles mit Bargeld. Das hatte verschiedene Gründe. Viele Deutsche finden Bargeld übersichtlich. Wenn sie Scheine und Münzen in der Hand haben, sehen sie sofort, wie viel Geld sie noch ausgeben können. Außerdem mögen viele Menschen den Gedanken, dass Bargeld anonym ist. Wer bar bezahlt, hinterlässt normalerweise keine digitalen Daten über seinen Einkauf.
In anderen europäischen Ländern war die Entwicklung anders. In Schweden oder den Niederlanden wurde das Bezahlen mit Karte schon früh sehr beliebt. Deutschland galt dagegen lange als Bargeld-Land. Viele kleinere Geschäfte akzeptierten bis vor kurzem gar keine Kartenzahlung oder erst ab einem bestimmten Betrag. Wer nur eine Brezel oder eine Zeitung kaufen wollte, musste oft bar bezahlen.
Und warum hat es sich geändert, dass die Menschen heute mehr mit Karte zahlen? Besonders während der Corona-Pandemie änderte sich das Verhalten vieler Kunden. Viele Geschäfte baten ihre Kunden darum, möglichst kontaktlos zu bezahlen. Dadurch nutzten auch Menschen digitale Bezahlmethoden, die vorher lieber Bargeld verwendet hatten.
Heute kann man in Deutschland fast überall mit Karte bezahlen. Selbst auf vielen Wochenmärkten oder in kleinen Bäckereien gibt es inzwischen Kartenlesegeräte. Trotzdem gibt es immer noch Orte, an denen Bargeld wichtig ist. Manche kleinen Restaurants oder Imbisse akzeptieren nur Barzahlung. Auch auf Flohmärkten oder bei privaten Verkäufen wird meistens bar bezahlt. Es gibt auch einen Unterschied, ob du in der Stadt oder auf dem Land bezahlen möchtest. In den Städten ist das Zahlen mit Karte meistens möglich. Du sagst dann einfach „Mit Karte bitte“.
Überlegen wir mal, welche Pro- und Contra-Argumente wir finden. Ein Vorteil von Bargeld ist, dass es auch ohne Strom oder Internet funktioniert. Wenn ein technisches Problem auftritt oder das Kartenterminal ausfällt, können Kunden trotzdem bezahlen. Deshalb sehen manche Experten Bargeld als wichtige Reserve für Notfälle. Die Deutsche Bundesbank betont regelmäßig, dass Bargeld ein wichtiges Zahlungsmittel bleiben soll.
Ein weiterer Vorteil ist wie schon gesagt der Datenschutz. Bei einer Kartenzahlung oder einer Zahlung mit dem Smartphone entstehen digitale Daten. Banken oder Zahlungsdienstleister können sehen, wann und wo bezahlt wurde. Sie können ein Profil ihrer Kunden aufstellen, wissen genau, wo diese sich aufhalten und was sie kaufen. Bei einer Barzahlung ist das anders. Deshalb sagen manche Menschen, Bargeld schütze ihre Privatsphäre besser.
Es gibt aber auch Argumente gegen Bargeld. Banken müssen Geldscheine und Münzen transportieren, zählen und sicher aufbewahren. Auch Geschäfte haben mehr Arbeit, wenn sie jeden Abend ihre Kasse abrechnen und Bargeld zur Bank bringen müssen. Das kostet Zeit und Geld. Digitale Zahlungen können deshalb einfacher sein.
Außerdem kaufen immer mehr Menschen im Internet ein. Dort kann man nicht mit Bargeld bezahlen. Online-Shops akzeptieren meistens Überweisungen, Kreditkarten, PayPal oder andere digitale Zahlungsmethoden. Für viele Menschen gehören diese Bezahlarten deshalb längst zum Alltag.
In Deutschland gibt es außerdem wie schon erwähnt eine besondere Karte, die fast jeder Erwachsene besitzt: die Girocard. Früher wurde sie oft EC-Karte genannt. Obwohl dieser Name offiziell nicht mehr verwendet wird, sagen viele Menschen noch immer „EC-Karte“. Mit ihr bezahlen jedes Jahr Millionen Menschen ihre Einkäufe. Die Girokarte ist verbunden mit dem Girokonto. Das ist also das Bankkonto, auf das zum Beispiel das Gehalt eingeht. Ich kann mit der Girokarte das Konto bis zu einem vorher festgelegten Betrag überziehen. Überziehen bedeutet, dass ich mehr ausgebe, als ich auf dem Konto habe. Es rutscht dann ins Minus. Aber lang nicht in dem Maße, wie es bei Kreditkarten möglich ist. Für Jugendliche kann man diese Funktion komplett sperren, dann können sie nur das Geld ausgeben, das sie auch wirklich auf dem Konto haben.
Auch das Smartphone wird immer wichtiger. Mit Diensten wie Apple Pay oder Google Pay kann man bezahlen, ohne eine Karte aus der Tasche zu holen. Dafür wird die Kreditkarte einmal im Smartphone gespeichert. Anschließend reicht es oft, das Telefon kurz an das Kartenlesegerät zu halten. 51 Prozent der Deutschen zahlen mittlerweile bargeldlos.
Manche Menschen fragen sich, ob Bargeld irgendwann ganz verschwinden wird. Im Moment sieht es nicht danach aus. Euro-Banknoten und Euro-Münzen sind gesetzliche Zahlungsmittel in allen Ländern der Eurozone. Die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken stellen weiterhin Bargeld her und sorgen dafür, dass genügend Geldscheine und Münzen im Umlauf sind.
Gleichzeitig arbeiten viele Länder an digitalen Zahlungsmöglichkeiten. Auch die Europäische Zentralbank prüft seit einigen Jahren die Einführung eines digitalen Euro. Dabei handelt es sich nicht um Bargeld, sondern um eine elektronische Form des Euro. Ein solcher digitaler Euro würde das Bargeld nach den bisherigen Plänen nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Wir müssen auch bedenken, dass viele finanzielle Angebote in den USA beheimatet sind. Zum Beispiel die großen Kreditkarten VISA und Mastercard, aber auch PayPal und ähnliche Dienste. Das sorgt für eine gewisse Abhängigkeit von den USA. Daher bauen europäische Firmen und Banken gerade ihre eigenen Netze auf. Wero ist zum Beispiel ein Dienst, mit dem ich bezahlen kann ähnlich wie mit PayPal. Aber er ist noch nicht sehr verbreitet.
Mal sehen, wie sich all das weiter entwickelt. Falls Du als Tourist nach Deutschland kommst, solltest Du auf jeden Fall am Automaten ein wenig Bargeld abheben. Es kann immer sein, dass Du irgendwo nicht mit Karte bezahlen kannst.
Text der Episode als PDF: https://slowgerman.com/folgen/sg323kurz.pdf - Gibt es bald wieder eine Wehrpflicht in Deutschland? Ich bin dieses Jahr 50 geworden. Als ich eine junge Erwachsene war, war es ganz normal, dass die Männer „zum Bund“ gingen oder Zivildienst leisteten. Das bedeutet, dass die jungen Männer meiner Generation für ungefähr ein Jahr einen Militärdienst leisten mussten. Sie waren in dieser Zeit Soldaten. Wer das nicht wollte, konnte verweigern. Diese jungen Männer haben dann das Jahr in sozialen Einrichtungen gearbeitet, zum Beispiel in Krankenhäusern.
Jahrzehntelang war das selbstverständlich: Junge Männer in Deutschland mussten zur Bundeswehr. Doch seit 2011 ist das anders. Und jetzt diskutiert das Land erneut darüber, wie es weitergeht.
Fangen wir wieder bei der Geschichte an. Die allgemeine Wehrpflicht trat in Deutschland am 21. Juli 1956 in Kraft. Also einige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Von da an waren alle Männer zwischen 18 und 45 Jahren wehrpflichtig. Über Jahrzehnte war die Bundeswehr eine der größten Armeen in Europa. Zu den Hochzeiten des Kalten Krieges hatte sie fast 500.000 Soldatinnen und Soldaten.
Dann änderte sich die Welt. Mit dem Ende des Kalten Krieges war die Verteidigung des eigenen Landes nicht mehr so wichtig. Wir fühlten uns sicher. Die Bundeswehr wurde kleiner. Der Verteidigungshaushalt wurde gekürzt, das heißt es wurde weniger Geld für das Militär ausgegeben. Die noch verbleibende Truppe konzentrierte sich mehr auf Auslandseinsätze. Für solche Einsätze brauchte man keine Wehrpflichtigen, sondern gut ausgebildete Spezialisten. 2011 wurde die Wehrpflicht schließlich unter Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ausgesetzt. Sie wurde also nicht abgeschafft, sondern sozusagen pausiert. Das hatte vor allem finanzielle Gründe, denn eine Berufsarmee war günstiger zu organisieren.
Jetzt betone ich das Wort „ausgesetzt“ noch einmal: Die Wehrpflicht steht noch immer im Grundgesetz. Das bedeutet, sie kann theoretisch jederzeit wieder aktiviert werden.
Und genau das ist jetzt wieder ein großes Thema. Der Grund dafür liegt vor allem in der Sicherheitslage in Europa. Russland führt einen Angriffskrieg auf die Ukraine. Das ist sehr nah. Deshalb will die Bundesregierung die Bundeswehr stärken. Bis 2035 soll es rund 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten sowie weitere 200.000 Reservisten geben. Das Problem: Ende Oktober 2025 waren es erst rund 184.000 Soldatinnen und Soldaten – also viel weniger.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung gehandelt. Der Bundestag stimmte am 5. Dezember 2025 für das sogenannte Wehrdienst-Modernisierungsgesetz. Am 1. Januar 2026 trat es in Kraft.
Aber was bedeutet dieses Gesetz genau? Ist das jetzt die Wehrpflicht? Nicht ganz. Der neue Wehrdienst beruht weiterhin auf Freiwilligkeit. Wer nicht zur Bundeswehr will, muss nicht hin. Dennoch gibt es eine wichtige Neuerung: Alle 18-Jährigen erhalten einen Brief mit QR-Code und werden gebeten, einen digitalen Fragebogen auszufüllen. Für Männer ist das Ausfüllen und Zurücksenden Pflicht – für Frauen freiwillig. Außerdem werden junge Männer ab dem Jahrgang 2008 verpflichtend gemustert, also medizinisch untersucht. Bei der Musterung wird überprüft, ob der Mann überhaupt körperlich in der Lage wäre, als Soldat zu dienen.
Wer sich freiwillig meldet, bekommt attraktive Angebote. Der Sold, das ist das Geld, das man als Soldat verdient, wurde deutlich angehoben, auf rund 2.600 Euro brutto im Monat. Wer mindestens zwölf Monate dient, bekommt außerdem einen Zuschuss von bis zu 3.500 Euro für den Auto-Führerschein oder bis zu 5.000 Euro für einen LKW-Führerschein.
Aber was, wenn sich trotzdem nicht genug Freiwillige finden? Das Gesetz sieht die Möglichkeit einer sogenannten Bedarfswehrpflicht vor. Darüber müsste der Bundestag per Gesetz entscheiden – einen Automatismus gibt es nicht. Sollte es mehr potenzielle Wehrpflichtige als freie Stellen geben, soll sogar ein Losverfahren angewendet werden. Das erinnert mich etwas an die USA und den Vietnamkrieg, oder?
Nicht alle sind mit dem neuen Modell zufrieden. Militärhistoriker und Bundeswehr-Experten bezweifeln, dass die Bundeswehr ihren Personalbedarf allein aus Freiwilligen decken kann. Die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 sei ein großer strategischer Fehler gewesen, sagen manche. Und vor allem gibt es Widerstand bei denjenigen, die es betrifft: Junge Männer und Jugendliche. Unter dem Motto „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ gab es Kundgebungen in etwa 90 Städten. Der Protest richtete sich gegen die verpflichtende Musterung aller Männer und eine befürchtete Militarisierung der Gesellschaft. Schüler demonstrieren also weiterhin regelmäßig dagegen. Sie sagen: Alte Männer wie Bundeskanzler Friedrich Merz dürfen nicht beschließen, dass die jungen Männer in den Krieg ziehen müssen.
Gleichzeitig zeigen Umfragen, dass viele Deutsche das Thema anders sehen als früher. Eine Bevölkerungsumfrage des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ergab, dass 53 Prozent der Befragten die Wiedereinführung eines Wehrdienstes für notwendig halten – sechs Prozentpunkte mehr als im Jahr davor.
Die Debatte ist also noch lange nicht abgeschlossen. Das neue Gesetz ist ein Kompromiss: keine echte Wehrpflicht, aber auch kein reines Freiwilligensystem mehr. Ob das reicht, um die Bundeswehr stark genug zu machen, wird die nächste Zeit zeigen. Ich persönlich kann nicht verstehen, dass wir angesichts des Klimawandels weiterhin Kriege führen und Milliarden von Euro für Waffen ausgeben, anstatt uns gemeinsam um unseren Planeten zu kümmern. Und als Mutter eines Sohnes will ich natürlich nicht, dass mein Sohn zum Soldaten wird.
Text der Episode als PDF:
https://slowgerman.com/folgen/sg322kurz.pdf - Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche? Es ist die große Frage: Sollten Kinder und Jugendliche überhaupt Social Media nutzen dürfen? Diese Diskussion ist nicht neu – ich frage mich das immer wieder. Aber sie ist in den letzten Monaten sehr aktuell geworden. Besonders weil Australien als erstes Land der Welt gehandelt hat.
Doch beginnen wir von vorne. In Deutschland nutzen Kinder und Jugendliche Social Media im Durchschnitt mehr als drei Stunden pro Tag. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind ein fester Teil ihres Alltags. Viele fangen schon sehr früh damit an – oft weit vor dem 13. Lebensjahr, das die Plattformen selbst als Mindestalter angeben.
Gleichzeitig wächst die Sorge um die psychische Gesundheit junger Menschen. Studien zeigen, dass intensive Social-Media-Nutzung mit erhöhten Depressions- und Angstsymptomen, Schlafstörungen, Einsamkeit und Konzentrationsschwierigkeiten zusammenhängt. In Deutschland nutzen rund eine Million der Kinder und Jugendlichen auf problematische Weise Social Media. 300.000 erfüllen sogar die Kriterien einer echten Social-Media-Sucht.
Wichtig zu sagen: Viele dieser Studien zeigen nur einen Zusammenhang, keine eindeutige Ursache. Das heißt, man weiß nicht sicher, ob Social Media die Probleme verursacht – oder ob Jugendliche mit Problemen einfach mehr Social Media nutzen. Trotzdem nehmen Politiker und Wissenschaftler das Thema ernst.
Den stärksten Impuls für die Debatte in Deutschland gab Australien. Das australische Parlament beschloss Ende 2024 als erstes Land der Welt eine Altersbeschränkung für Social Media. Am 10. Dezember 2025 trat das Gesetz in Kraft: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen seitdem keine eigenen Accounts mehr auf großen Plattformen wie Instagram, TikTok, Snapchat, Facebook, YouTube, X, Reddit und Twitch besitzen. 4,7 Millionen Accounts wurden deaktiviert. Die Plattformen müssen das Alter der Nutzer überprüfen. Strafen drohen dabei ausschließlich den Plattformbetreibern, nicht den Jugendlichen oder ihren Eltern.
Was passiert, wenn ein Unternehmen die Regeln nicht einhält? Die australische Regierung hat die Höchststrafe inzwischen auf 99 Millionen australische Dollar – das sind etwa 60 Millionen Euro – verdoppelt.
Aber funktioniert das Verbot wirklich? Gerade diese Woche wurden die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse veröffentlicht – und sie sind ernüchternd. Forscher der Universität Newcastle befragten mehr als 400 australische Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren kurz vor und etwa drei Monate nach dem Start des Verbots. Das Ergebnis: Mehr als 85 Prozent der betroffenen Jugendlichen nutzten weiterhin die verbotenen Plattformen. Die meisten über eigene Accounts, die sie einfach behalten haben. Viele Jugendliche umgehen die Alterskontrollen aktiv, und die vorhandenen Überprüfungen der Plattformen sind oft unzureichend. Häufig reicht eine einfache Selbstauskunft zum Alter oder das Hochladen eines Selfies.
Dennoch wollen auch andere Länder Social Media für Jugendliche verbieten. Großbritannien zum Beispiel. Die britische Regierung hatte Eltern und Kinder befragt und 116.000 Antworten bekommen. Das Ergebnis: die große Mehrheit wollte ein Verbot. Anfang 2027 soll es in Kraft treten.
Was macht Deutschland aus diesen Erfahrungen? Die Bundesregierung hat im September 2025 eine Expertenkommission zum Thema „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ eingerichtet. Diese Kommission hat Ende Juni 2026 ihre Empfehlungen vorgestellt. Das Gremium riet von einem strengen, pauschalen Social-Media-Verbot ab. Bundesfamilienministerin Karin Prien von der CDU spricht sich grundsätzlich für eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren aus – verbunden mit einer wirksamen Altersüberprüfung und abgestuften Schutzmaßnahmen für Jugendliche bis 18 Jahre.
Andere Experten setzen auf einen anderen Ansatz. Sie empfehlen, dass Plattformen die Accounts von Minderjährigen mit bestimmten sicheren Grundeinstellungen versehen müssen – zum Beispiel keine algorithmisch gesteuerten Feeds, keine personalisierte Werbung und kein Endlos-Scrollen. Die Idee dahinter: Der Schutz soll nicht davon abhängen, wie medienkompetent einzelne Kinder oder Eltern sind, sondern direkt in der Gestaltung der Plattformen stecken.
Auch in anderen Ländern wird das Thema diskutiert. In Dänemark soll das Mindestalter bei 15 Jahren liegen. In Spanien, Norwegen, Griechenland und den Niederlanden läuft ebenfalls eine Debatte.
Die Frage, wie Kinder und Jugendliche online besser geschützt werden können, beschäftigt also viele Länder gleichzeitig. Und die ersten Erfahrungen aus Australien zeigen: Ein gesetzliches Verbot allein reicht offenbar nicht aus. Ich selber bin der Meinung, dass wir viel mehr mit den Kindern und Jugendlichen über Social Media reden müssen. Sie müssen wissen, welche Gefahren es gibt und wie sie damit umgehen können. Und: Wir Erwachsenen müssen Vorbilder sein und unser Verhalten selber kritisch hinterfragen. Denn sind wir mal ehrlich: Sind nicht viele von uns viel zu oft auf Social Media? Was denkst du zu diesem Thema? Schreib gerne in die Kommentare!
Text der Episode als PDF: https://slowgerman.com/folgen/sg321kurz.pdf - Du hast vielleicht gemerkt, dass es eine längere Pause bei Slow German gab. Der Grund ist, dass bei mir Brustkrebs diagnostiziert wurde. Ich danke Dir für Deine Geduld und ich danke besonders denen, die mich und meine Arbeit an diesem Podcast finanziell bei Patreon oder auf slowgerman.com unterstützen. Also: Heute geht es um das Thema Brustkrebs in Deutschland.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Jedes Jahr erhalten etwa 75.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Das heißt: Jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Natürlich können auch Männer an Brustkrebs erkranken, aber das kommt deutlich seltener vor. Die Krankheit entsteht, wenn sich Zellen in der Brust unkontrolliert vermehren und einen Tumor bilden. Dank moderner Medizin sind die Heilungschancen heute oft deutlich besser als noch vor einigen Jahrzehnten. Die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt inzwischen bei etwa 88 Prozent.
Brustkrebs ist keine neue Krankheit. Schon in der Antike beschrieben Ärzte Veränderungen in der Brust, die vermutlich Krebs waren. Damals gab es jedoch kaum wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Viele Menschen glaubten, Krankheiten seien eine Strafe der Götter oder hätten andere mystische Ursachen. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich die moderne Medizin. Ärzte begannen, Tumore genauer zu untersuchen und Operationen wurden sicherer. Trotzdem war Brustkrebs lange eine Krankheit, über die nur wenig gesprochen wurde.
Auch in Deutschland war das Thema viele Jahre tabu. Viele Frauen schämten sich, über Veränderungen ihrer Brust zu sprechen. Außerdem gab es früher weniger Möglichkeiten zur Früherkennung. Oft wurde Krebs erst entdeckt, wenn der Tumor bereits groß war oder sich im Körper ausgebreitet hatte. Die Behandlung bestand meist aus umfangreichen Operationen. Dabei wurde häufig die gesamte Brust entfernt.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts machte die Krebsforschung große Fortschritte. Wissenschaftler lernten immer mehr über die Entstehung von Tumoren. Neue Medikamente wurden entwickelt, und die Strahlentherapie wurde verbessert. Gleichzeitig erkannte man, wie wichtig eine frühe Diagnose ist. Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind meistens die Behandlungsmöglichkeiten.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Mammographie. Das ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Mit ihr können auch kleine Veränderungen sichtbar werden, die man noch nicht ertasten kann. In vielen Ländern wurde deshalb über organisierte Früherkennungsprogramme diskutiert. In Deutschland begann das nationale Mammographie-Screening im Jahr 2005. Heute werden Frauen zwischen 50 und 75 Jahren alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Die Untersuchung ist gar nicht schlimm und schnell vorbei. Habt also keine Angst davor.
Das Mammographie-Screening war von Anfang an Gegenstand von Diskussionen. Befürworter betonen, dass Tumore früher entdeckt werden können und dadurch die Heilungschancen steigen. Kritiker weisen darauf hin, dass nicht jede Auffälligkeit tatsächlich Krebs ist. Manchmal führen Untersuchungen zu falschem Alarm und damit zu zusätzlicher Belastung für die betroffenen Frauen. Deshalb erhalten die eingeladenen Frauen heute ausführliche Informationen über Nutzen und mögliche Nachteile der Untersuchung.
In den vergangenen Jahren wurden die Ergebnisse des Screening-Programms wissenschaftlich untersucht. Eine große Studie zeigte, dass die Brustkrebssterblichkeit bei Teilnehmerinnen des Programms um etwa 20 bis 30 Prozent niedriger war als bei Frauen, die nicht teilnahmen. Die Forschenden werteten dafür Daten aus vielen Regionen Deutschlands aus. Diese Ergebnisse bestätigen frühere internationale Studien.
Heute gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Brustkrebs. Welche Therapie eingesetzt wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die Größe des Tumors, das Alter der Patientin und bestimmte biologische Eigenschaften der Krebszellen. Oft werden mehrere Methoden kombiniert. Dazu gehören Operationen, Strahlentherapie, Chemotherapie, antihormonelle Therapie und moderne zielgerichtete Medikamente. In vielen Fällen kann die Brust erhalten bleiben, was früher oft nicht möglich war. Das bedeutet, dass sie nicht ganz entfernt wird.
Auch die Forschung zu den Ursachen von Brustkrebs hat große Fortschritte gemacht. Es gibt nicht den einen Auslöser. Das Risiko wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören das Alter, bestimmte genetische Veränderungen, hormonelle Einflüsse und der Lebensstil. Bekannt sind zum Beispiel die Gene BRCA1 und BRCA2. Frauen mit Veränderungen in diesen Genen haben ein deutlich höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Deshalb werden Familien mit einer starken Belastung heute oft genetisch beraten.
In Deutschland gibt es außerdem spezialisierte Brustzentren. Dort arbeiten Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Behandlung wird dadurch besser koordiniert. Viele Patientinnen erhalten dort einen individuellen Therapieplan, der auf ihre persönliche Situation abgestimmt ist.
Trotz aller medizinischen Fortschritte bleibt Brustkrebs ein wichtiges Thema für das Gesundheitssystem. Jedes Jahr sterben in Deutschland noch immer etwa 18.500 Menschen an dieser Krankheit. Gleichzeitig zeigen die Statistiken, dass die Überlebenschancen heute deutlich höher sind als früher. Dazu haben bessere Behandlungsmethoden, eine stärkere Forschung und die Möglichkeiten der Früherkennung beigetragen.
Was kann ich selber nun erzählen? Bei mir ging alles sehr schnell. An einem Montag wurde der Brustkrebs entdeckt. Zwei Tage später war ich für zwei Tage im Krankenhaus und es wurden viele Tests gemacht, zum Beispiel Ultraschall, Mammografie und eine Biopsie. Eine Woche später habe ich mit der Therapie begonnen. Und zu den Kosten? Ich habe bis jetzt sehr wenig selber bezahlt. Für den Aufenthalt im Krankenhaus musste ich pro Tag 10 Euro bezahlen. Wenn ich Tabletten bekomme, zahle ich auch 5 bis 10 Euro pro Medikament in der Apotheke.
Auch finanziell sieht es in Deutschland zum Glück recht gut aus. Wer fest angestellt ist, wird krankgeschrieben und bekommt daraufhin Geld. Es gibt viele Sozialleistungen. Das bedeutet, dass man zum Beispiel Hilfe bekommt im Haushalt, wenn es einem schlecht geht. Ich bin selbständig und nicht fest angestellt. Aber ich kann zum Glück auch gut weiterarbeiten momentan.
Außerdem gibt es viele Angebote für Erkrankte: Ich kann zu einer Psychoonkologin gehen, das ist eine spezielle Therapeutin, die sich mit Krebserkrankungen auskennt. Ich kann ein spezielles Krafttraining machen. Es gibt viele Möglichkeiten. Ich bin sehr froh, dass ich diese gute medizinische Betreuung in München in Anspruch nehmen kann.
So, jetzt weißt Du mehr über Brustkrebs. Bitte hab Geduld, wenn es mal länger keine Episode gibt. Dann weißt Du, dass ich mich gerade um meine Gesundheit kümmere. Nächstes Mal geht es jedenfalls wieder um ein ganz anderes Thema! Bis dahin! Deine Annik.
Text der Episode als PDF: https://slowgerman.com/folgen/sg320kurz.pdf - Kennst du den ESC? Das ist die Abkürzung für Eurovision Song Contest. Der ESC ist ein internationaler Musikwettbewerb. Jedes Jahr schauen mehr als 160 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Show im Fernsehen oder im Internet. Länder aus Europa und auch aus anderen Teilen der Welt nehmen teil, zum Beispiel Australien. Organisiert wird der Wettbewerb von der Europäischen Rundfunkunion, einem Zusammenschluss von öffentlich-rechtlichen Sendern. In diesem Jahr feiert der ESC seinen 70. Geburtstag.
In der vergangenen Woche fand der deutsche Vorentscheid statt. Das bedeutet, dass in einer großen Show am Samstagabend neun Lieder vorgestellt wurden. Danach entschied sich die Jury für drei davon. Und am Ende durften wir alle per Telefon abstimmen, welcher Song in diesem Jahr für Deutschland antritt. Der ESC findet diesmal am 16. Mai in Wien statt. Ich mache an diesem Abend wie immer eine kleine Party bei uns zu Hause. Wir schmücken das Wohnzimmer, schalten den Fernseher ein und alle Freundinnen und Freunde bringen Essen aus dem Land mit, das der Gastgeber ist. Dieses Jahr ist es Österreich, das wird also ziemlich einfach mit Schnitzel, Kaiserschmarrn und Mélange. Was das ist, musst Du unbedingt im Internet nachschauen.
Kommen wir wie immer zur Geschichte. Der erste Eurovision Song Contest fand im Jahr 1956 statt. Damals trafen sich sieben Länder in der Schweizer Stadt Lugano. Jedes Land schickte zwei Lieder ins Rennen. Gewonnen hat vor 70 Jahren die Schweiz. Die Idee hinter dem Wettbewerb war, Europa nach dem Zweiten Weltkrieg kulturell näher zusammenzubringen. Musik sollte helfen, Grenzen zu überwinden und ein Gefühl von Gemeinschaft zu schaffen. Auch heute ist das Motto „United by Music“.
Schon ein Jahr später, 1957, war Deutschland Gastgeber. Der Wettbewerb fand in Frankfurt am Main statt. Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, die fast jedes Jahr teilgenommen haben. Nur 1996 war Deutschland nicht im Finale, weil das Lied in einer internen Vorauswahl nicht genug Punkte bekam. Seit dem Jahr 2000 gehört Deutschland zu den sogenannten „Big Five“. Das sind die fünf Länder, die am meisten Geld zum Wettbewerb beitragen: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien. Diese Länder sind automatisch für das Finale qualifiziert.
Am Anfang war der Wettbewerb noch klein und ruhig. Die Sängerinnen und Sänger standen meist einfach auf der Bühne und sangen ihre Lieder. Ich habe jetzt einige Ausschnitte gesehen, das war wirklich gar kein Vergleich mit heute! Mit der Zeit wurde die Show immer größer. Heute gibt es aufwändige Bühnenbilder, Lichtshows und wilde Tänzerinnen und Tänzer. Seit 2004 gibt es Halbfinale-Shows, weil so viele Länder teilnehmen. Nur ein Teil der Länder kommt dann ins große Finale am Samstagabend.
Ein wichtiges Element des Wettbewerbs ist das Punktesystem. Seit 1975 vergibt jedes Land Punkte von 1 bis 8, dann 10 und 12 Punkte. Die 12 Punkte sind die höchste Wertung. Früher entschied nur eine Jury. Heute gibt es meistens eine Kombination aus Jury und Publikumsvoting. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können per Telefon, SMS oder App abstimmen. Ich erinnere mich noch, dass ich dabei als Kind immer eingeschlafen bin.
Deutschland hat den Wettbewerb bisher zweimal gewonnen. 1982 siegte Nicole mit dem Lied „Ein bisschen Frieden“. Dieses Lied war eine ruhige Ballade und passte gut in die politische Zeit des Kalten Krieges. Der Sieg war für viele Menschen in Deutschland sehr emotional. 1983 fand der Wettbewerb deshalb in München statt. Der zweite Sieg kam 2010. Die damals 19-jährige Lena gewann mit dem Lied „Satellite“. Der Wettbewerb wurde 2011 in Düsseldorf ausgetragen. Auch dieser Sieg war für Deutschland etwas Besonderes, weil er nach vielen weniger erfolgreichen Jahren kam.
In den vergangenen Jahren hat Deutschland oft schlecht abgeschnitten. Mehrmals landete das Land auf einem der letzten Plätze. Trotzdem bleibt das Interesse am ESC groß. Viele Fans diskutieren jedes Jahr über die Lieder, die Punkte und die Auftritte. In sozialen Medien ist der Wettbewerb ein großes Thema. Geht es hier wirklich um die Qualität der Musik oder auch um die Beliebtheit des Landes? Das ist die große Frage. Und oft bekommen die Länder auch von ihren Nachbarländern viele Punkte.
In Deutschland war bis jetzt der Norddeutsche Rundfunk, kurz NDR, für die Organisation zuständig. Dieses Jahr zum ersten Mal der SWR. Der jeweilige Sender wählt aus, wie der deutsche Beitrag bestimmt wird. Meistens gibt es einen sogenannten Vorentscheid. Das ist eine Fernsehshow, in der mehrere Künstlerinnen und Künstler gegeneinander antreten. Das Publikum und manchmal auch eine Jury entscheiden dann, wer Deutschland beim ESC vertreten darf. Wie schon gesagt war es diesmal eine Mischung aus Jury und Publikum.
Gewonnen hat diesen Vorentscheid Sarah Engels mit dem Song „Fire“. Sarah Engels kennen viele Menschen in Deutschland schon. Sie war Teilnehmerin bei „Deutschland sucht den Superstar“, einer Castingshow. Später war sie in vielen weiteren ähnlichen Shows zu Gast. Das Lied ist ein Ohrwurm, aber es ist nicht originell. Und mich persönlich langweilen diese immer gleichen Lieder, bei denen Frauen halbnackt und betont sexy tanzen. Wenn du dir selber ein Bild machen möchtest: Ich verlinke auf slowgerman.com alle Teilnehmer des Vorentscheides. Hier kannst du sie auch im Video sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=LN-ulL2t2IQ
Der deutsche Vorentscheid hat sich im Laufe der Jahre verändert. Manchmal wurden bekannte Stars eingeladen, manchmal eher neue Talente. Es gab Jahre mit großen Shows und Jahre mit kleineren Formaten. Oft wird in Deutschland diskutiert, welche Art von Lied die besten Chancen hat: ein Popsong, eine Ballade oder vielleicht etwas ganz Ungewöhnliches. Manche Fans wünschen sich mehr Mut und mehr Musik auf Deutsch. Andere glauben, dass englische Texte international besser funktionieren. Als Moderatorin haben wir seit vielen Jahren Barbara Schöneberger. Den richtigen ESC-Abend moderiert dann aber aus dem Off, also nur als Stimme, Torsten Schorn. Über 20 Jahre war das der Job von Peter Urban, einer Radiolegende.
Für Deutschlernende ist der ESC auch sprachlich interessant, wenn Deutschland, Österreich oder die Schweiz ein Lied auf Deutsch schicken. Dieses Jahr schickt Deutschland Sarah Engels mit dem englischen „Fire“. Die Schweiz schickt Veronica Fusaro. Und Österreich schickt den 19-jährigen Sänger Cosmó mit dem deutschsprachigen Song „Tanzschein“, ich verlinke das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=IPvJbGy5_o0&list=RDIPvJbGy5_o0&t=2s
Für wen drückst Du am 16. Mai die Daumen?
Text der Episode als PDF: https://slowgerman.com/folgen/sg319kurz.pdf
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In this podcast, German podcaster Annik Rubens talks slowly about topics of everyday German life, from beergardens to recycling. More information and Premium Podcast with learning materials on Slow German at www.slowgerman.com. You can read the complete transcript of each episode on this internet-site or in the ID3-Tags.
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