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    Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als Librettistin und anderes

    09/06/2026 | 1h 14 mins.
    Hörbahn on Stage: Ursula Haas liest: "Zerzauste Tage" – anschließend spricht Uwe Kullnick mit der Autorin über Ihre Tätigkeiten und Ihre Aufgaben als Librettistin
    Lesung Ursula Haas (Hördauer ca. 26 min), Gespräch (Hördauer ca. 50 min)

    Moderation Uwe Kullnick

    Das schriftstellerische Schaffen von Ursula Haas ist durch Lyrik geprägt. Davon zeugen die Tagebuchaufzeichnungen »Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten«, die gefühlvolle Einblicke in das Weben und Streben einer Poetessa und Librettistin geben. Leitmotiv sind Reflexionen über das Schreiben und den Mut, der dazu gehört. Die Aufzeichnungen setzen am Pfingstsonntag 2018 ein und enden Pfingsten 2019. Die Tage, die dazwischen liegen, sind zerzaust, sie verbinden Alltagseindrücke ebenso wie existentielle Ereignisse – etwa das Abenteuer Kuba-Reise im Januar 2019 – und Erkenntnisse eines randvollen Daseins mit poetischer Sprache. So auch das große Ereignis ihres Lebens: die Begegnung mit Rolf Liebermann, der ihr nach der Lektüre ihres Romans »Freispruch für Medea« den Auftrag anvertraute, ein Libretto zu verfassen: Beginn einer erfolgreichen Arbeit als Librettistin. Ursula Haas hat deutsch-böhmische Wurzeln und wuchs in Düsseldorf und Bonn auf. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Bonn und Freiburg lebt und arbeitet sie in München. Zu ihren Arbeiten gehören Lyrik, Erzählungen, Romane, Essays, Opern- und Lieder-Libretti sowie musikbegleitende Texte zu konzertanten Opernfassungen und Theaterstücke. Zuletzt erschien 2018 in der edition bodoni ihr Gedichte- und Poesieband »Wortfisch im grünen Aquarium«.  

    Ursula Haas: Ich bin im Krieg in Tschechien geboren, wuchs in NRW auf und lebe seit langem in München. Trotz Germanistikstudium schreibe ich seit gut 20 Jahren literarische Bücher. Mein Medea-Roman war der erste von einer Frau geschriebene! Er brachte mir auch insofern Glück, weil ich durch ihn zum Schreiben von Musiktexten (Libretti) kam. Daraus entstand z.B. die Medea-Oper mit der Musik von Rolf Liebermann, die 2001 in der Pariser Oper aufgeführt wurde. Mein Roman "Drei Frauen" von 2009 beschäftigt sich mit drei Künstlerinnenbiografien. (Camille Claudel, Tina Modotti und Lenka, die meinem Leben nachgeht). Siehe die Kritiken bei Amazon! Mein ebenfalls 2009 erschienener Lyrikband " Ich kröne dich mit Schnee" bekam 2010 den Nikolaus-Lenau-Preis. 2014 erschien im A1 Verlag der Band mit Erzählungen "Busenfreundinnen. Geschichten zu Lust und Brust". 2018 der Gedichte -und Poesie-Band "Wortfisch im Grünen Aquarium" (edition bodoni).2020 das Tagebuch "Zerzauste Tage. Ein Jahr der Wirklichkeiten" (edition bodoni).
    Poetisches Schreiben bestimmt mein Leben und immer wieder die Arbeit für Musiler zu schreiben wie 2020 für den Komponisten Silvan Loher über den Sommer am Rheinfall für das Rhyality immersive Art project.
    Schauen Sie doch auf meine Website www.poetessa.de. Dort erfahren Sie nicht nur meine literarischen Aktivitäten wie Lesungen und Veröffentlichungen und auch Essays in Magazinen und Zeitschriften, sondern auch, dass ich Ihnen kreatives bzw. literarisches Schreiben als Dozentin und Coach in München vermittle.

    Termine Hörbahn on Stage in Schwabing 

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    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Literaturkritik.de: Essay- Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick

    08/06/2026 | 34 mins.
    Literaturkritik.de: Die Verknüpfung der alltäglichen mit der phantastischen Welt. Zahlreiche Neuerscheinungen würdigten den 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann – von Manfred Orlick
    (Hördauer ca. 35 Minuten)

    „Die Wochentage bin ich Jurist und höchstens etwas Musiker, sonntags am Tage wird gezeichnet und abends bin ich ein sehr witziger Autor bis in die späte Nacht.“ Mit diesem kurzen Briefzitat an seinen Jugendfreund und den späteren Staatsmann Theodor Gottlieb von Hippel (1775-1843) fasste der Schriftsteller E.T.A. Hoffmann gewissermaßen seine Biografie in einem Satz zusammen. Hoffmanns Talente waren außerordentlich vielseitig. Bevor er sich dem Schreiben zuwandte, betätigte er sich recht erfolgreich als Komponist und Kapellmeister. Bekannt wurde er auch als Zeichner, Karikaturist und Illustrator, u.a. seiner eigenen Bücher. Obwohl er relativ spät mit den deutschen Romantikern in Kontakt trat, wurde er mit seinen phantastischen Geschichten und Schauernovellen einer der größten deutschen Erzähler der Romantik. ...
    Von Manfred Orlick
    Den Text der Rezension finden Sie hier
    Sprecher ist Matthias Pöhlmann

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    Regie und Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?

    07/06/2026 | 10 mins.
    Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?
    (Hördauer 10 Minuten)

    Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.
    Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.
    Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen.

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    Kath-Akademie Gespräch: Marita Krauss diskutiert mit Franz Maget und Said AlDailami über das Buch „Zehn Jahre Arabischer Frühling – und jetzt?: Eine Bilanz

    05/06/2026 | 1h 1 mins.
    Kath-Akademie Gespräch: Marita Krauss diskutiert mit Franz Maget und Said AlDailami über das Buch „Zehn Jahre Arabischer Frühling – und jetzt?: Eine Bilanz
    (Hördauer: 62 Minuten)

    Im Dezember 2010 löste die Selbstverbrennung eines jungen tunesischen Gemüsehändlers den „Arabischen Frühling“ aus. In Tunesien und Ägypten stürzten die Langzeit-Diktatoren. Es kam zu Massenprotesten in der gesamten arabischen Welt, vor allem junge Menschen wünschten sich Freiheit und Wohlstand. Doch die Hoffnung auf Demokratie wurde enttäuscht, autoritäre Strukturen blieben fast überall erhalten und die arabischen Staaten Nordafrikas entwickelten sich zu einer der größten Krisenregion der Erde. Viele Menschen machten sich als Flüchtlinge auf den Weg nach Europa. Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in den arabischen Ländern getan und wie geht es weiter? Diese Fragen wollen Franz Maget und Said AlDailami ihrer Gastgeberin Marita Krauss, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Regionalgeschichte an der Universität Augsburg, in unserer Reihe „Akademie aktuell“ beantworten, das auf Video aufgezeichnet wird. Franz Maget, der frühere bayerische SPD-Politiker, war drei Jahre als Referent für gesellschaftliche Fragen an der deutschen Botschaft in Tunis tätig; er ist seit 2019 Sonderberater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für den Maghreb und Ägypten zuständig und ein intimer Kenner der Region. Dr. Said AlDailami ist im Jemen geboren und lebt seit seinem 9. Lebensjahr in Deutschland. Nach seiner Offiziersausbildung sowie seiner Promotion in Staats- und Sozialwissenschaften war er Leiter des Regionalbüros für Tunesien, Algerien und Libyen der Hanns-Seidel-Stiftung in Tunis, mittlerweile ist er als Leiter des Referats für internationale Stipendien der Hanns-Seidel-Stiftung zurück in München.
     
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    Katholische Akademie in Bayern
    Kardinal Wendel Haus
    Mandlstraße 23, 80802 München

    Realisation Uwe Kullnick
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    Todeswalzer – Der Sommer 1944 von Christian Bommarius (Kapitel 6) EJ-EB

    04/06/2026 | 7 mins.
    Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius  - Kapitel 6

    Kapitel 6 
    (Hördauer ca. 7 Minuten)

    „Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt,  faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
    Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.

    Es liest:
    Cassiel Metris
    Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.

    Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.

    Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.

    Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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    Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
    Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   
    Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
    Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …

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    Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
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