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Literatur Radio Hörbahn

Uwe Kullnick
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    „Die Gejagte“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage

    14/08/2026 | 43 mins.
    „Die Gejagte“ – René Anour spricht mit Heike Stepprath – Hörbahn on Stage
    Lesung René Anour (bis ca. 12 Min), anschließend spricht Heike Stepprath mit René Anour (bis ca. 44 Min)

    Moderation Heike Stepprath

    Der Dschungel fasziniert uns Europäer schon allein durch seine üppige Pflanzenwelt und den exotischen Tieren, die in ihm leben. Mittendrin kann man kaum ein paar Meter weit sehen, die Geräusche klingen häufig erschreckend nah – und sind es auch – und man muss wirklich vorsichtig sein, wenn man sich fortbewegt. René Anour nimmt dieses ungewöhnliche Setting für seinen Thriller Die Gejagte. Um es für seine Hauptfigur noch schwieriger zu machen, verliert sie nach einem Flugzeugabsturz ihr Gedächtnis und irrt nun barfuß auf der Suche nach Hilfe durch den Dschungel.

    Ich wünsche Ihnen ein paar Gänsehautmomente bei der Mini-Lesung von René Anour und viel Spaß beim anschließenden Interview mit dem Autor. Der Thriller ist am 12.08.2026 im Heyne Verlag erschienen.
    Link zum Buch
     
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    Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Erste große Lüge" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz Teil 12 Eimer überm Kopf

    13/08/2026 | 4 mins.
    "Erste große Lüge" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz - Teil 12
    (Hördauer 5 Minuten)

    „Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“

    Sprecherin Cassiel Metris
    Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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    "Nachklang der Sehnsucht" - Ben Shattuk: Eine Geschichte der Sehnsucht. - Rezension von Florian Birnmeyer - Literaturkritik.de

    09/08/2026 | 7 mins.
    Nachklang der Sehnsucht
    Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
    Hördauer 8 Minuten

    Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“
    Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch

    Eine Rezension von Florian Birnmeyer
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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     Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Nachklang der Sehnsucht" - Ben Shattuk: Eine Geschichte der Sehnsucht. - Rezension von Florian Birnmeyer - Literaturkritik.de

    07/08/2026 | 7 mins.
    Nachklang der Sehnsucht
    Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
    Hördauer 8 Minuten

    Ben Shattucks Erzählung Die Geschichte des Klangs ist gerade mit Paul Mescal und Josh O’Connor verfilmt worden und auch in die deutschen Kinos gekommen. Das überrascht kaum. Shattuck ist ein szenischer Erzähler, einer, der Bilder nicht einfach beschreibt, sondern sie wie Einstellungen komponiert. Er schreibt mit einem filmischen Bewusstsein für Ausschnitt, Perspektive und Auslassung. Seine Prosa scheint oft mehr zu wissen, als sie sagt. Sie deutet an, ohne sich im Vagen zu verlieren. …“

    Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
    Eine Rezension von Florian Birnmeyer
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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     Realisation: Uwe Kullnick
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    Todeswalzer – Der Sommer 1944 von Christian Bommarius (Kapitel 8) EJ-EB

    06/08/2026 | 9 mins.
    Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius  - Kapitel 8
    Hördauer 09 Minuten

    „Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt,  faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.

    Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
    Es liest:
    Uland Spahlinger

    Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.

    Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.

    Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.

    Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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