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Uwe Kullnick
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    "Eichmann und Heidegger, Brecht und Benjamin" - Hannah Arends ("Vorträge und Aufsätze"von Walter Delabar - Literaturkritik.de

    02/08/2026 | 17 mins.
    Eichmann und Heidegger, Brecht und Benjamin
    Hannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktiv
    Hördauer 18 Minuten

    Hannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“

    Weitere Rezensionen und Informationen zum Buch
    Eine Rezension von Rolf Löchel
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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    Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    Frau Goethe liest (FGL) - "Sturmland" von Miriam Georg – Rezension

    31/07/2026 | 8 mins.
    Frau Goethe liest (FGL) - "Sturmland" von Miriam Georg –Rezension
    (Hördauer ca. 9 Minuten)

    Schicksale zwischen Ebbe und Flut. Norderney, 1860. Cora kommt als Gouvernante auf die Insel. Sie begleitet den Architekten Alexander Klaasen, dessen Tochter in der Nordseeluft zu Kräften kommen soll. Nachdem ein Ausflug aufs Meer in einer Rettungsaktion endet, wird der Tagelöhner Onnen engagiert. Er kennt die Insel und die Tücken der Gezeiten ganz genau.

    In Sturmland zeichnet Miriam Georg Norderney so anschaulich, dass die Insel zu einem eigenständigen Bestandteil der Geschichte wird. Der Roman von Miriam Georg ist im Juli 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
    Eine Rezension von Heike Stepprath.
    Sprecherin Heike Stepprath

    Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.

    Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick

    Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
     
    Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Haufen, Sammlung, Geschichte" - eine Rezension von Walter Delabar - Literaturkritik.de

    30/07/2026 | 14 mins.
    Haufen, Sammlung, Geschichte?
    Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945
    (Hördauer 15 Minuten)

    Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“
    Eine Rezension von Walter Delabar
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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    Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Auch die Rechten denken" von Maik Tändler - eine Rezension von Gerhard Poppenberg - Literaturkritik.de

    28/07/2026 | 16 mins.
    Auch die Rechten denken
    Maik Tändler hat eine umfängliche Darstellung der rechten Intelligenz in der alten Bundesrepublik vorgelegt.
    Hördauer 17 Minuten

    Das Buch von Maik Tändler hat den Titel Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik. Der titelgebende Mohler (1920-2003) war auch zu Lebzeiten einer größeren Öffentlichkeit nicht sonderlich bekannt; und heute hat er nur für wenige Eingeweihte eine Bedeutung. Da diese allerdings zum inneren Kreis der Neuen Rechten im Land gehören – Mohlers Schriften werden im Antaios Verlag von Götz Kubitschek neu ediert und dienen als intellektuelle Referenz für neurechtes Denken –, kann eine Erforschung seines Lebens und Denkens erkenntnisfördernd sein. Tändlers Studie leistet das in überaus reichem Maß. Sie dürfte bis auf weiteres ein Standardwerk für die Beschäftigung mit dem rechtskonservativen Milieu allgemein und der „intellektuellen Rechten“ besonders in der „Bonner Republik“ sein …“
    Eine Rezension von Gerhard Poppenberg
    Den Text der Rezension finden Sie hier

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     Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
  • Literatur Radio Hörbahn

    "Rigoletto" Literatur wird Oper - Folge 18 - Drama wird Oper, von Giuseppe Verdi

    27/07/2026 | 10 mins.
    "Rigoletto" Literatur wird Oper - Folge 18 - Drama wird Oper, von Giuseppe Verdi

    Evelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.
    Hördauer ca. 11 Minuten

    „Die zentrale Gewitterszene ist gleichsam ein Tonfilm, wo die bewegten Bilder ein äußeres und inneres Drama zeigen. Die huschenden Bewegungen der Personen in dem unregelmäßig von Blitzen durchzuckten Dunkel werden von leeren Quintklängen, fahlen Streichertremoli, kurz aufflackernden Bläserfolgen, Donnergrollen sowie einem unheimlich stöhnenden Summchor durchzogen, und sie meinen gleichermaßen äußere wie innere Vorgänge: im Augenblick des stärksten Donnerschlags passiert der Mord.“
    Dieter Schnebel

    Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

    Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.

    Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."

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    Regie und Realisation Uwe Kullnick

    Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
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