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- Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 9
(Hördauer 07 Minuten)
„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.
Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.
Es liest: Uland Spahlinger
Am 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.
Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.
Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.
Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick „Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim (Auszug 6) EJ-EB
30/08/2026 | 18 mins.„Vergessene Heldinnen. Frauen, die Geschichte schrieben“ von Stefanie von Wietersheim EJ-EB
Ein. Jahr - ein Buch , Auszug 06
(Hördauer ca. 18 Minuten)
Literatur Radio Hörbahn stellt „Vergessene Heldinnen“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 10 markanten Beispielen entsteht ein Eindruck von den Frauen, die dieses Buch betrachtet.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg ein ausführlicher Einblick in die Welt der vergessenen Heldinnen.
Es liest Heike Stepprath
Wer kennt die erste schwarze Opernsängerin, die auf einer prominenten New Yorker Bühne auftreten durfte, nämlich Camilla Williams im Jahr 1946? Wem ist der Name der im Jahr 1868 geborenen Lida Gustava Heymann bekannt – Hamburger Frauenrechtlerin und Pazifistin, die in einer lesbischen Werk- und Lebensgemeinschaft mit der Frauenrechtlerin Anita Augspurg lebte? Wer wusste, dass Clara Immerwahr die erste Frau war, die im Jahr 1900 einen Doktortitel in Chemie bekam? Wer weiß, dass die Wiener Fotografin Dora Kallmus das Bild der in den 1920er-Jahren erscheinenden „Neuen Frau“ in Hosen oder Fliegermontur entscheidend mitprägte und nach dem Holocaust getötete Kreaturen in den Pariser Schlachthöfen fotografierte? …“
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
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Cut und technische Bearbeitung: Jupp Stepprath, Moderation, Redaktion und Realisation: Uwe Kullnick- Frau Goethe liest (FGL) - "Eine Liebe ohne Sommer" von Timothy Paul – Rezension
(Hördauer ca. 7 Minuten)
Berlin. Rosa lernt Nikolas im Treppenhaus kennen. Er ist der Sohn ihrer Nachbarin. Zwischen Rosa und Nikolas besteht sofort eine Anziehungskraft, die Rosa zunächst nicht fassen kann. Doch Nikolas kann sie von sich überzeugen, auch wenn er sie offensichtlich nicht vollständig in sein Leben lässt.
Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul ist ein tiefgründiger Roman, der die Suche nach der Identität eines geliebten Menschen nach dessen tragischem Tod thematisiert. Der Roman ist im Mai 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.
Eine Rezension von Heike Stepprath.
Sprecherin Heike Stepprath
Link zum Buch
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Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein. - "Lina Morgenstern – Die Geschichte einer Rebellin" von Gerhard J. Rekel (Auszug 8.) EB-EJ
Hördauer 17 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt „Lina Morgenstern – die Geschichte einer Rebellin"“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um diese außergewöhnliche Frau Anfang 1900 vor.
Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg der Anfang einer fortlaufenden Erzählung, bei der Monat ein neues Fenster in das Leben von „Lina Morgenstern“ öffnet.
Es liest:Heike Stepprath
Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt
Schnitt und Technik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick
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Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.
Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …
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12. 08. 2026 - Die EU-Verpackungsverordnung geht uns alle an!
aber:
Don't Panic
(Hördauer 79 Minuten)
„Die PPWR und das VerpDG sind schwierige Pflaster – selbst für Juristen. Wir haben in der Sendung versucht, die Vorgaben mit speziellem Blich auf alle Büchermenschen zu beleuchten. Gerade weil es so ein schwieriges Terrain ist, listen wir hier noch einmal unsere wichtigsten Quellen zum Selberlesen.
Fundstelle Originaltext Verordnung (in allen Amtssprachen): https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=oj:L_202500040
Merkblatt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur EU-Verpackungsverordnung (Download Merkblatt nur für Mitglieder): https://www.boersenverein.de/beratung-service/recht/verpackungsrecht/ mit Auszug aus dem Katalog der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister
Selfpublisher Verband: https://www.selfpublisher-verband.de/verpackungsrecht-fuer-selfpublisher/
Übersicht Systembetreiber: https://www.verpackungsregister.org/systembeteiligung-und-datenmeldung/uebersicht-systembetreiber
Lizenzrechner „Grüner Punkt“/DSD: https://www.verpackgo.com/de/license/configurator/choose/
IT-Recht-Kanzlei, München: https://www.it-recht-kanzlei.de/eup-verpackungsverordnung-haendler-pflichten-2026.html und generell https://www.it-recht-kanzlei.de/Thema/verpackungsgesetz.html
(Alle Aufrufe Stand Aufzeichnungstag (18.08.2026))
Die Sendung basiert auf unserem Kenntnisstand vom Aufzeichnungstag (18.08.2026), eigenen Recherchen und den benannten Quellen.
ACHTUNG:
Die Kollegen der IT-Recht-Kanzlei melden (Stand 26.08.2026), dass Brüssel selbst an den zentralen Vorgaben zweifle (https://www.it-recht-kanzlei.de/ppwr-registrierung-eu-einheitlich.html), und stellt kleinen Händlern eine Vorlage bereit, mit der der EU-Kommission das gewünschte direkte Feedback gegeben werden kann (https://www.it-recht-kanzlei.de/ppwr-buerokratie-kleine-haendler-eu-kommission-feedback.html).“
Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.
In diesem Blog werde ich mit Dr. Nadja Kobler einer selbständigen Anwältin, Autorin sowie Lektorin, über die rechtlichen Probleme sprechen, denen man begegnen kann, und wie man ihnen vorbeugen oder mit ihnen umgehen kann, falls sie bereits aufgetreten sind. In diesem Sinn werden wir regelmäßig Probleme diskutieren und nach Lösungen suchen.
Ihr könnt uns auch Themen vorschlagen, die euch interessieren und über die ich mit Nadja sprechen kann. Wir sind auch daran interessiert, von euren Erfahrungen zu hören und sie in unseren Sendungen zu diskutieren.
Als Autor, Selfpublisher, Blogger, Influencer oder Verleger ist es wichtig, sich mit rechtlichen Aspekten auseinanderzusetzen, um mögliche Probleme zu vermeiden. Mit etwas Wissen und Vorsicht kann man diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen.
Du würdest gern die bisherigen Folgen hören, dann schau doch mal hierhin.
Dr. Nadja Kobler lebt mit Ehemann, Sohn, Büchern, Texten und tausenden noch ungeschriebenen Wörtern im Bonner Umland. 2024 feiert sie das zwanzigjährige Bestehen ihrer Rechtsanwaltskanzlei, zu der seit rund fünfzehn Jahren auch ein breitgefächertes Lektoratsangebot gehört.
Dr. rer. nat. biol. Uwe Kullnick, ist Neurophysiologe und seit 2012 als freier Schriftsteller und Journalist tätig. Seit 2015 leitet er das Literatur (Podcast) Radio Hörbahn (früher Literatur Radio Bayern). Er lebt seit 2000 in München.
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Jingle made by Uwe Kullnick und KI SUNO, technische Bearbeitung, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
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