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Uwe Kullnick
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    "Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe Kullnick

    22/2/2026 | 1h 16 mins.
    "Im Duft der Maronen: Die Chronik eines Sterbens" von Dieter R. Fuchs - eine Rezension von Uwe Kullnick
    Hördauer Rezension ca. 6 min, Gespräch ca. 72 Minuten

    "Im Duft der Maronen": Die Chronik eines Sterbens – Dieter R. Fuchs im Gespräch mit Uwe Kullnick
    Der Autor inszeniert in diesem Roman das Kopfkino eines greisen Mannes an den letzten Tagen vor dessen Tod im Hospiz. Nicht als Tragödie, sondern wie ein dokumentarisches Schauspiel voller bewegender Rückblicke und großer Gefühle. Es ergibt sich schlaglichthaft ein authentisches Gesamtbild dieses Menschen, das von der absoluten Endphase des Lebens aus rückwärts wie ein Mosaik aus prägenden Erlebnissen zusammengefügt wird. Die Leser*innen begleiten ein würdevolles Abschiednehmen, wie man es sich im Sterbebett wünschen möchte. Eine Mut machende Geschichte, die tief hinein in ein Thema führt, das in unserer Gesellschaft oft als Tabu behandelt wird.
    Zu Beginn wird die Krankengeschichte des sterbenden Protagonisten skizziert und man erlebt in der Onkologie dessen Einsicht in den nahenden Tod mit. Mit der Einweisung in eine geriatrische Klinik und anschließend in ein Hospiz nimmt die Haupthandlung ihren Lauf. Die LeserInnen erleben über den Zeitraum von wenigen Wochen die körperlichen, neuronalen und psychischen Veränderungen mit, bis zu seinen Empfindungen beim Schwinden der mentalen Fähigkeiten. Am Ende steht sein realistisch dargestellter Tod.

    Dr. Dieter R. Fuchs, Jahrgang 1952, recherchiert und schreibt mit der gleichen Leidenschaft, mit der er vier Jahrzehnte lang als Naturwissenschaftler und Forschungs-Manager tätig war. Bei seiner Arbeit in Materialentwicklung, Umweltforschung und Kulturgüterschutz faszinierten ihn vor allem internationale Erfahrungen. Er wirkte an Expeditionen im Iran mit, lebte lange im Jemen sowie in Dubai und bereiste beruflich wie privat die ganze Welt. Die Begegnung mit Menschen unterschiedlichster kultureller Hintergründe bedeutet für ihn echte Bereicherung. Als Präsident des unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründeten Weltdachverbandes der Angewandten Forschung WAITRO engagierte er sich ehrenamtlich für mehr Miteinander zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.
    Seit Eintritt in den Ruhestand widmet er sich dem Schreiben von Romanen. Hierbei spielte anfangs seine private Leidenschaft für asiatische Kunst eine besondere Rolle, vor allem Netsuke genannte japanische Schnitzereien sowie chinesische Toggles und Amulette. Seine mystischen Geschichten um diese kleinen Objekte laden den Leser auf Reisen in fremde Sphären und Zeiten ein. Bei solchen Grenzwanderungen treten fantastische Zusammenhänge hervor, die historisches, natur- und kunstwissenschaftliches Wissen vermitteln und darüber hinaus auf unterhaltsame Weise die Fantasie anregen. In späteren Jahren wechselte er zu anderen, existenzielleren Genres und Themen.
    Beim Fabulus-Verlag erschien im September 2015 der Debut-Roman "Der Tanz der Häsin". Im Schwarzer-Drachen-Verlag dann im August 2017 sein historischer Roman über Japan "Hannya - im Bann der Dämonin". In 2018 folgte der Urban Fantasy Thriller "Zhulong - ein Drache erwacht". Drei Bände der Trilogie "Der Masanao-Adler" liegen als Manuskript vor, der erste Band erschien 2020 beim Karina Verlag. Im Oktober 2025 erschien beim Tredition Verlag sein Entwicklungsroman „Im Duft der Maronen - Die Chronik eines Sterbens“ in dem er das gesellschaftlich oft tabuisierte eigene Sterben ins Zentrum seiner Erzählung setzt. Außerdem erschienen über 30 Kurzgeschichten und Gedichte von ihm in verschiedenen Anthologien und Literatur-Journalen.

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    Redaktion, Realisation, Vertonung Uwe Kullnick
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    Er druckte, was die Nazis verbrannten - Bericht von der Sonderausstellung im Brechthaus Augsburg mit Ingvild Richardsen

    21/2/2026 | 1h 22 mins.
    Tücher und BücherEr druckte, was die Nazis verbrannten. Bericht von der Sonderausstellung im Brechthaus Augsburg mit Ingvild Richardsen

    Die Ausstellung, Tücher und Bücher, kuratiert von Ingvild Richardsen erzählt die Familiengeschichte von Hein Kohn.

    Interview mit Rupert Grübl - Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit (Hördauer 12 Minuten)

    Begrüßung und Einführung in die Ausstellung (Jürgen Enninger, Rupert Grübl, Ingvild Richardsen) (Hördauer 60 Minuten)

    Interview mit Menno Kohn - Sohn von Hein Kohn und Linda Kohn, Tochter von Menno Kohn (Hördauer 12 Minuten)

    Hören Sie als Erstes ein kurzes Interview, das Uwe Kullnick, vom Literatur Radio Hörbahn mit Rupert Grübl, dem Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Dem folgt ein Auszug aus der Eröffnungsansprache durch den Kulturreferenten von Augsburg, Jürgen Enninger, und anschließend, eine kurze Würdigung durch Rupert Grübl. Dann erklärt die Kuratorin Ingvild Richardsen die Entstehung der Ausstellung und gibt eine Einführung in die Ausstellung selbst. Im Anschluss folgt ein Interview mit dem Sohn von Hein Kohn, Benno Kohn und dessen Tochter Linda Kohn.

    Ingvild Richardsen war 2018 Kuratorin der Ausstellung "Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894-1933" in der Monacensia im Hildebrandhaus und der Ausstellung „Die modernen Frauen des Atelier Elvira“ 2022 in den Kunstsammlungen in Augsburg. Sie forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, jüdisches Erbe und NS-Zeit. Sie lehrt und forscht an der Universität Augsburg- 2019 veröffentlichte sie bei S. Fischer das Buch «Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen.
    Wie Frauen die Welt veränderten», in der sie die Entstehung der deutschen Emanzipationsbewegung und des Jugendstils neu erzählt. 2022 gab sie im Beck Verlag das von ihr entdeckte Typoskript „Der Weg zur Grenze“ heraus. 2023 erschien das Buch bereits auf Niederländisch.
    Sie forscht und lehrt an der Universität Augsburg und am Literaturschloss Edelstetten e.V. Zusammen mit Prof. Klaus Wolf führt sie Pilotprojekte zur Erinnerungskultur durch.
    Mit Prof. Dr. Waldemar Fromm (Arbeitsstelle für Literatur in Bayern) gibt sie die Reihe Vergessenes Bayern heraus.
     
    Realisation: Uwe Kullnick (ukullnick)
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    "Das Salz in der Luft" – von Janne Mommsen – Hörbahn on Stage

    20/2/2026 | 44 mins.
    "Das Salz in der Luft" – von Janne Mommsen – Hörbahn on Stage
    Moderation: Heike Stepprath
    Lesung Janne Mommsen (Hördauer ca. 9 min), anschließend spricht Heike Stepprath mit Janne Mommsen

    Janne Mommsen zeigt in seinen Romanen wunderschöne Orte und lebendige Figuren. Mit Das Licht in den Wellen & Das Salz in der Luft lässt er uns Leser mit der fast 100-jährigen Inge Martensen nicht nur Föhr, New York und Sizilien entdecken, sondern erzählt ganz nebenbei die großen Ereignisse der Weltgeschichte. Im Interview erzählt der Autor, wie seine Romane entstehen und was er an der Nordsee so liebt.
    Teilnehmende: Janne Mommsen (Autor), Heike Stepprath (Moderatorin)
     
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    Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
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    Monsieur Orient-Express – von Gerhard J. Rekel (Auszug 2.) EJ-EB

    19/2/2026 | 9 mins.
    Monsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. Rekel
    Auszug 02 
    (Hördauer 10 Minuten)

    Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.
    Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.
    Es liest:Uwe Kullnick

    Auszug 02
    Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?
    Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.
    Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.

    Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.

    Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick

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    Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.
    Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund.   
    Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.
    Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …

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    „HAT DIE WISSENSCHAFT IMMER RECHT?“ O. Renn, R. A. M. Weiß – in der ev. Stadtakademie München

    17/2/2026 | 1h 4 mins.
    Hat die Wissenschaft immer recht? Auf der Suche nach Orientierung in komplexen Zeiten
    Hördauer: ca. 64 Minuten

    Ob Energieversorgung, Corona-Pandemie oder Künstliche Intelligenz – Wissenschaft liefert Erkenntnis und Orientierung. Allerdings nur selten in Form eindeutiger Fakten und Wahrheiten, sondern meist verbunden mit Differenzierungen. Welche Rolle kann die Wissenschaft vor diesem Hintergrund bei Diskussionen in der Gesellschaft spielen? Auf welcher wissenschaftlichen Grundlage können politische Entscheidungen gefällt werden? Wir sprechen über Orientierungssuche im Spannungsfeld von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien mit:

    Moderatoren: 
    Dr. Barbara Hepp

    Prof. Dr. Drs. h.c. Ortwin Renn, Research Institut for Sustainibility (RIFS), Potsdam
    Prof. Dr. Reiner Anselm, Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik, LMU München
    Dr. Marlene Weiß, Süddeutsche Zeitung

    KOOPERATIONSPARTNER
    acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften),
    Der Beauftragte für Ethik im Dialog mit Technologie und Naturwissenschaft der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

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    Realisation Uwe Kullnick

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