Mit dieser Folge startet eine neue Staffel rund um das Projekt Cross Border Rail von Jon Worth. Zum Auftakt nehmen wir euch mit auf eine Reise quer durch Europa – und stellen uns eine ganz grundlegende Frage: Wie verrückt muss man eigentlich sein, um sich vorzunehmen, wirklich alle grenzüberschreitenden Bahnstrecken des Kontinents abzufahren?
In der ersten Folge sprechen wir darüber, was Jon zu diesem Projekt motiviert hat und wie aus einer Idee ein monatelanges, oft auch strapaziöses Unterfangen wurde. Wo überall hat es ihn hingezogen? Von gut ausgebauten Hochgeschwindigkeitsstrecken bis zu abgelegenen Grenzbahnhöfen, an denen Europa plötzlich sehr klein – oder sehr fragmentiert – wirkt. Wir zeichnen nach, welche Routen besonders herausfordernd waren, wo Infrastruktur überrascht hat und wo sie an ihre Grenzen stößt.
Gleichzeitig geht es um die Erfahrungen, die Jon unterwegs gesammelt hat: Begegnungen mit Mitreisenden, ungeplante Umwege, verpasste Anschlüsse – und die vielen kleinen Geschichten, die man nur erlebt, wenn man Europa konsequent aus der Zugperspektive betrachtet. Die Folge ist damit nicht nur ein Einstieg in die neue Staffel, sondern auch eine Einladung, Europa jenseits von Hochglanzbroschüren kennenzulernen: als Raum, der verbindet, aber auch immer wieder trennt – und in dem die Bahn oft mehr über Politik, Zusammenarbeit und Realität erzählt, als man auf den ersten Blick vermuten würde.