Lückige Bestände, Gemeine Rispe, Löwenzahn oder nachlassende Erträge – viele Grünlandbetriebe kennen diese Entwicklung. Häufig wird versucht, mit Nachsaaten gegenzusteuern. Doch wie lassen sich Grünlandbestände langfristig stabil halten?
In dieser Folge von WIR BIO-BAUERN spricht Celine Grau mit Naturland Milchviehberater Sebastian Wagner über abgestufte Grünlandnutzung, Biodiversität und standortangepasstes Grünlandmanagement im Ökolandbau.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach:
• warum nicht jede Grünlandfläche gleich intensiv bewirtschaftet werden sollte
• welche Rolle Standort, Wasserverfügbarkeit und Nährstoffversorgung spielen
• wie intensive Nutzung die Artenzusammensetzung im Grünland verändert
• warum Nachsaat allein häufig nicht ausreicht
• wie abgestufte Nutzung helfen kann, Trockenstress und Wetterextreme besser abzufedern
• wie sich Biodiversität fördern lässt, ohne komplett auf Ertrag und Futterqualität zu verzichten
• und welche Fördermöglichkeiten es für biodiversitätsfördernde Maßnahmen gibt
Dabei wird deutlich:
Nachhaltiges Grünlandmanagement beginnt damit, Flächen differenziert zu betrachten – und Nutzung, Standort und Nährstoffversorgung wieder stärker zusammenzudenken.
✅ Naturland Leitfaden Biodiversität: https://www.naturland.de/images/02_erzeuger/documents/naturland_leitfaden_biodiversitaet.pdf
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